Super Mum – Heldin des Alltags

Wenn es sonst niemand tut – klopf DU dir selbst mal auf die Schulter und gib dir Wertschätzung für das, was du täglich leistest. Köchin, Putzfrei (Ups ich wollte eigentlich Putzfrau schreiben – ein „Freudscher-Verschreiber“ :-)), Nachhilfelehrerin, Animateurin, Chauffeurin, Krankenschwester, Coach,……

Mama sein ist ein überaus anstrengender Job, lt. einer Studie so anstrengend wie 2,5 Fulltime-Jobs.  Dann kommt aber noch erschwerend hinzu, dass auch die Nächte mit Kind meist nicht den Erholungswert bieten, den man sich wünschen würde.

Befragungen haben gezeigt, dass der Tag einer Mutter sehr früh startet und spät endet. Zwischen 6.23 Uhr und 20.31 Uhr arbeiten die Mamas ihre üblichen To-Do-Listen ab. Und die fühlen sich für 40 Prozent der Befragten so an, als würden sie einfach niemals enden.

Und dann ist da noch das schlechte Gewissen, wenn du dir mal Zeit nur für DICH nehmen willst?

Generell hält das Muttersein für uns auch immer eine Lernaufgabe bereit. Wir dürfen lernen, die Ansprüche an uns selbst zu überdenken…. Muss immer alles perfekt sein? Darf nicht auch einmal etwas liegen bleiben? Ist es das wirklich wert, dass ich mich darüber aufrege?

Ja, ich darf auch mal „faul“ sein und der innere Treiber darf ruhig bleiben.

Ja, ich darf auch einmal frustriert, wütend, verzweifelt, genervt, enttäuscht, kraftlos,…. sein.

Ja, ich muss nicht immer Super-Mum sein.

Ja, ich bin wie ich bin und es ist gut so.

Meine Kinder haben sich mich als Mama ausgesucht – und wir lernen jeden einzelnen Tag voneinander.

Was tust du für dich? Wo holst du dir Kraft für den Alltag?

Bild von Janos Perian auf Pixabay